Innov.: Nachhaltige Kabelkanaldeckel mit GFK-Bewehrung
Die Klaus Köhler Beton- und Fertigteilwerk GmbH präsentiert eine wegweisende Lösung für die Infrastruktur: Kabelkanaldeckel mit nichtmetallischer Bewehrung aus Glasfaserstäben („Tec Bar“). Diese Innovation ersetzt die herkömmliche Stahlbewehrung durch ein korrosionsfreies, langlebiges und ressourcenschonendes System – mit dem Potenzial, die Betonfertigteilindustrie nachhaltig zu verändern. Realisiert wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der CG Tec Carbon und Glasfasertechnik GmbH; das Projektmanagement übernahm Rothycon Carbon Bewehrung. In nur 1,5 Jahren führte der Weg vom Erstgespräch bis zur Serienreife, inklusive Zertifizierung bei der Deutschen Bahn. Seit April 2024 werden die Kabelkanaldeckel in Serie produziert. Umfangreiche Tests an zwei unabhängigen Prüfinstituten belegen technische Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit. Als Mitglied im Fachnetzwerk CU Bau positioniert sich Köhler Beton als Vorreiter für nachhaltige Lösungen im Fertigteilbau. Bemerkenswert ist die Materialkombination: Statt hochfester Betone kam Standardbeton der Klasse C30/37 zum Einsatz – ein Beleg für breite Anwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Innovationsmerkmal
Korrosionsfreie, langlebige Bewehrung (100–200 Jahre)
Deutliche CO₂-Reduktion (250–400 kg vs. 1.800 kg bei Stahl)
Serienproduktion und DB-Zertifizierung - Marktreife erreicht
Ergonomie: Stäbe sind nicht kalt - bessere Arbeitsbedingungen
Mehrwert für Produkte, Prozesse und Technik
Produkte: Kabelkanaldeckel mit GFK-Bewehrung ersetzen Stahl - keine Rostprobleme, längere
Lebensdauer, leichteres Handling
Prozesse: Serienfertigung in bestehenden Linien möglich, ohne teure Umrüstungen
Stand der Technik: Stahl-Alternative mit bis zu 80 % weniger CO₂, zwei- bis dreifach längerer Lebensdauer, einsetzbar mit Standardbeton.
Technische und ökologische Vorteile
Technik: Nachbruchfestigkeit bis 2 t Radlast
CO₂: 250–400 kg
Lebensdauer: 100–200 Jahre, korrosionsfrei
Ökobilanz: Einsparungen bei Energie (48 MJ) und Emissionen (2,72 kg CO₂-Äquivalent pro kg)
Ergonomie: Keine kalten Hände beim Handling der Stäbe
Praxis: Serienproduktion seit April 2024, kompatibel mit Standardbeton (C30/37).
Innovationsgrad und Marktpotenzial
Diese Lösung ist ein „Gamechanger“ für den Betonfertigteilbau und die Schieneninfrastruktur. Sie verbindet Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Praxis-tauglichkeit. Durch die Serienproduktion und die Zulassung bei der Deutschen Bahn ist die Marktreife bereits erreicht. Die Innovation eröffnet neue Perspektiven für Fertigteilwerke, Infrastrukturbetreiber und die gesamte Branche – ökologisch wie ökonomisch.
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Klaus Köhler Beton- und Fertigteilwerk GmbH
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