FBS unterstützt Ziele des „Branchenbild der Wasserwirtschaft 2025"

Mit dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ geben ATT, BDEW, DBVW, DVGW, DWA und VKU in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen aktuellen Überblick über die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland
Figure: BDEW / Jens Schicke

Mit dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ geben ATT, BDEW, DBVW, DVGW, DWA und VKU in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen aktuellen Überblick über die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland
Figure: BDEW / Jens Schicke
Der Bundesfachverband Betonkanalsysteme e.V. (FBS) nimmt die Veröffentlichung des „Branchenbildes der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ zum Anlass, die Bedeutung langlebiger technischer Lösungen für die kommunale Abwasserentsorgung hervorzuheben. Das Dokument der führenden Branchenverbände definiert u.a. Resilienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit als zentrale Pfeiler für die kommenden Jahre. Der FBS unterstützt diese Zielsetzungen und sieht in der technologischen Leistungsfähigkeit von Betonkanalsystemen einen wesentlichen Baustein, um diese Vorgaben in den Netzen der Städte und Gemeinden umzusetzen.

„Das Branchenbild macht deutlich, dass die Abwasserentsorgung ein Bestandteil der kritischen Infrastruktur und damit für die Sicherheit in unseren Kommunen relevant ist“, erklärt Dr.-Ing. Markus Lanzerath, Geschäftsführer des FBS. „Wir verstehen uns als fachkundiger Begleiter der Branche. Unser Ziel ist es, den Betreibern von Entwässerungsnetzen Lösungen aufzuzeigen, die den Anforderungen an die Entsorgungssicherheit und den Werterhalt im Spannungsfeld von Daseinsvorsorge und ökologischer sowie ökonomischer Nachhaltigkeit gerecht werden. Beton kann hier seine Vorteile voll ausspielen und mit seinen Eigenschaften überzeugen.“

Lösungen für den kommunalen Werterhalt

Ein Schwerpunkt des Branchenbildes ist die Sicherung des kommunalen Anlagevermögens der Wasserwirtschaft. In Deutschlands Städten und Gemeinden stellt die unterirdische Entwässerungsinfrastruktur – mit einem Wiederbeschaffungswert von rund 746 Milliarden Euro – den bedeutendsten kommunalen Sachwert dar. Um diesen gigantischen Infrastrukturwert generationenübergreifend zu sichern, bedarf es Werkstoffen, die auf maximale Nutzungsdauer bei gleichzeitiger Erfüllung von Nachhaltigkeitsparametern ausgelegt sind. Betonkanalsysteme ermöglichen durch ihre nachgewiesene Beständigkeit von über 100 Jahren und ihre Recyclebarkeit die erforderliche ökonomische Nachhaltigkeit und tragen aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit zu einem langfristigen Substanzerhalt bei.

Technische Resilienz für die Stadt der Zukunft

Die im Branchenbild geforderte Anpassung der Entwässerungsnetze an Extremwetterereignisse erfordert eine Infrastruktur, die aktuellen und zukünftigen Einwirkungen sicher standhält. Massive Bauweisen aus Beton bieten hier systemimmanente Vorteile: Lagestabilität, Auftriebssicherheit und statische Robustheit sind technische Voraussetzungen, um die Funktionsfähigkeit der Netze bei Starkregen oder Hochwasser sicherzustellen. Die mit dem Werkstoff Beton einhergehende flexible Gestaltung jeglicher Bauteilgeometrien und das breite Produktportfolio mit Fokus auf Regenwassermanagement sind wesentliche Systembestandteile moderner Konzepte zur Klimafolgenanpassung.

Ökologische Transformation durch CO₂-Effizienz und Kreislaufwirtschaft

Das Branchenbild 2025 unterstreicht zudem die Bedeutung der Herstellerverantwortung. Hier setzen Betonkanalsysteme bereits bei der Herstellung an: Über fast alle Nennweiten hinweg weisen sie einen vorteilhaften CO₂-Fußabdruck auf und unterstützen so von Grund auf die ökologischen Nachhaltigkeitsziele der Branche. Ergänzt durch die 100-prozentige stoffliche Recyclingfähigkeit von Betonbauteilen und regionale Wertschöpfungsketten, bieten die Mitgliedsunternehmen des FBS eine technisch fundierte Antwort auf die Forderung nach einer konsequenten Kreislaufwirtschaft.

„Die im Branchenbild skizzierten Aufgaben sind eine generationenübergreifende Gemeinschaftsaufgabe“, so Lanzerath abschließend. „Der FBS versteht sich hierbei als fachlicher Impulsgeber, der seine Expertise in den Dialog mit Verbänden und Kommunen einbringt, um die Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte wertbeständig und nachhaltig zu gestalten.“

CONTACT

Bundesfachverband Betonkanalsysteme e.V. (FBS)

Dr.-Ing. Markus Lanzareth

Egermannstraße 1

53359 Rheinbach/Germany

+49 2226 88 59 90

www.fbsrohre.de

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