Flüssigfarben und Dosieranlagen für Flüssigfarben
Flüssige Farbpigmentpräparationen haben sich seit vielen Jahrzehnten erfolgreich zur Einfärbung von Beton bewährt. Betrachtet man die einzelnen Anwendungsbereiche innerhalb der Betonindustrie, erkennt man, dass die Flüssigfarben hier sehr breit vertreten sind: nicht nur Betonpflastersteine oder Betondachsteine und viele weitere Produkte aus erdfeuchtem Beton erhalten ihre Farbe durch den Einsatz von Pigmentsuspensionen, auch Betonfertigteile und Transportbeton werden seit einigen Jahren mit Flüssigfarben eingefärbt.
Möglich wurde dies durch normative Vorgaben in der DIN EN 12878 „Pigmente zum Einfärben von zement- und kalkgebundenen Baustoffen – Anforderungen und Prüfverfahren“. Diese machte das Erstellen von Flüssigfarbrezepturen zum Einsatz in bewehrtem Beton möglich [1].
Die Flüssigfarbe besitzt Vor- und Nachteile im Vergleich zu den festen Pigmentformen Pulver, Granulat oder Kompaktpigment [2]. Die entscheidenden Vorteile, die für den Einsatz von Flüssigfarbe sprechen, sind folgende:
» Die Pigmentpartikel liegen in der Flüssigfarbe vollständig aufdispergiert vor. Es bedarf keiner großen Mischenergie,...
