Kann stellt nachhaltige Pflaster- und Mauerprodukte vor
10.07.2026
Figure: Kann Baustoffwerke
Kann hat unter dem Namen „Klimalieblinge“ eine Produktlinie mit Pflaster- und Mauersystemen vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie zum Ressourcenschutz beitragen sollen. Zum Sortiment gehören Produkte mit CO₂-speichernden Rohstoffen, Geopolymeren, Recyclingbeton und Lösungen für Schwammstadtkonzepte.
Unterschiedliche Ansätze zur CO₂-Reduzierung
Nach Angaben des Unternehmens reduziert der Pflasterstein ProKlima Zero die CO₂-Emissionen gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster um 100 %. Grundlage ist ein CO₂-speichernder Rohstoff aus aufbereiteter Biomasse, der einen Teil der herkömmlichen Betonbestandteile ersetzt und den darin enthaltenen Kohlenstoff dauerhaft im Beton bindet.
Beim Pflasterstein ProKlima werden die CO₂-Emissionen nach Unternehmensangaben um 65 % gegenüber herkömmlichen Pflastersteinen reduziert. Hierfür verzichtet Kann im Kernbeton, der rund 90 % des Pflastersteins ausmacht, vollständig auf Zement und setzt stattdessen auf eine Betonmischung mit Geopolymeren.
Der Pflasterstein Vios RX40 wird mit mindestens 40 % Recyclingbeton hergestellt. Das dafür benötigte Material stammt nach Angaben des Unternehmens aus regionalen Bau- und Sanierungsprojekten.
Recyclingbeton und Schwammstadt
Zur Produktlinie gehört außerdem die Gestaltungsmauer Muro Renature, die einen Anteil von mindestens 30 % Recyclingbeton enthält.
Ergänzt wird das Sortiment durch den Vios Stadtklimastein. Nach Angaben des Unternehmens kann dieser bis zu 10 l Wasser je m² (bei einer Steindicke von 8 cm) aufnehmen und zeitverzögert wieder an den Untergrund abgeben beziehungsweise verdunsten. Dadurch soll er zur Entlastung der Kanalisation sowie zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen und in Schwammstadtkonzepten eingesetzt werden können.
CONTACT
Kann GmbH Baustoffwerke
Bendorfer Straße
56170 Bendorf/Germany
+49 2622 707-0
