Baustahlgewebe wird Netzwerkpartner von Solid Unit
18.09.2026
Elger Luck, Geschäftsführer RSE Germany GmbH, Thomas Zawalski, Geschäftsführer Solid Unit e.V., Dr. Christian Piehl, Geschäftsführer Baustahlgewebe GmbH
Figure: Solid Unit
Die Baustahlgewebe GmbH ist neuer Netzwerkpartner von Solid Unit. Das Unternehmen gehört zur Unternehmensgruppe RSE, die Bewehrungsstahlprodukte für den Stahlbetonbau herstellt. Der dafür verwendete Stahl wird aus recyceltem Stahlschrott erzeugt.
Zum Produktspektrum der Unternehmensgruppe RSE gehören Betonstahlstäbe, -ringe und -matten sowie Gitterträger. Der Stahl wird im Elektrostahlwerk der Gruppe in Kehl produziert. Dort entstehen jährlich bis zu 2,5 Mio. t Stahl aus recyceltem Stahlschrott. Anschließend wird der Stahl in den Drahtwerken der Gruppe zu Bewehrungsprodukten weiterverarbeitet.
Stahlproduktion im Elektrolichtbogenofen
Der Stahlschrott wird in Kehl in einem Elektrolichtbogenofen eingeschmolzen. Nach Angaben von Solid Unit verursacht dieses Verfahren rund 80 % weniger CO₂-Emissionen als die klassische Hochofenroute.
Das Werk in Kehl zählt laut der Mitteilung zu den produktivsten und effizientesten Elektrostahlwerken Deutschlands. Unter Berufung auf internationale Emissionsdaten gibt Solid Unit zudem an, dass es auf Platz drei der emissionsärmsten Elektrostahlwerke weltweit liegt. Es ist das einzige Stahlwerk in Baden-Württemberg.
„Was mich an der Produktion in Kehl beeindruckt, ist der durchgängige Materialkreislauf: Aus Schrott wird Stahl, aus Stahl wird Bewehrung – und am Ende trägt er den Beton. Baustahlgewebe zeigt, wie ein solcher Kreislauf im industriellen Maßstab aussehen kann“, erklärt Thomas Zawalski, Geschäftsführer von Solid Unit.
Dr. Christian Piehl, Geschäftsführer der Baustahlgewebe GmbH, ergänzt: „Wir geben Stahlschrott ein neues Leben und schaffen daraus einen Werkstoff für Generationen. Darin liegt für uns der Wert eines zirkulären Umgangs mit Rohstoffen.“
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