Zementherstellung

Neuartige Fließmittel für thermisch aktivierte (calcinierte) Tone

Die Verwendung thermisch aktivierter (calcinierter) Tone als Zusatzstoffe im Zement stellt eine leistungsfähige ökologische und energetische Optimierung für herkömmlichen Portlandzement dar.

Calcinierte Tone, die durch großtechnische Calcinierung von natürlichen, in großen Mengen zur Verfügung stehenden Tonmineralien hergestellt werden, bestehen aus einem Gemisch unterschiedlicher Schichtsilikate wie Kaolinit, Illit und Glimmer sowie aus vielfältigen inerten Mineralien wie Quarz, Feldspäten, Sulfaten und Carbonaten.

Diese Zusatzstoffe können die Verarbeitbarkeit von Mischungen mit Zement...

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 02/2020 Eine betontechnologische Herausforderung?

CO2-Reduzierung durch calcinierte Tone

Calcinierte Tone bieten die Möglichkeit, umweltpolitischen Forderungen gerecht zu werden, der Ressourcenverknappung entgegen zu steuern und in Synergie mit anderen Kompositmaterialien...

mehr
Ausgabe 02/2017 Neue betontechnologische Aspekte für deren Einsatz

Calcinierte Tone als alternative Betonzusatzstoffe

Zur Verbesserung der ökologischen und technischen Eigenschaften von Betonen werden in Zukunft leistungsfähige SCM (engl.: supplementary cementitious materials) benötigt, welche auch in höheren...

mehr
Ausgabe 02/2019 Ressourceneffizienz

Ökobetone aus Kalksteinmehl

Mit der Beton- und Zementherstellung sind weltweit mehr als 6?% der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verbunden. Durch eine gezielte Substitution des im Zement beziehungsweise Beton enthaltenen...

mehr
Ausgabe 06/2023

Calcinierte Tone in CO2-reduzierten Zementen – ­Herausforderungen vom Rohstoff bis zum Beton

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung erfordern ein schnelles und effektives Handeln beim Umstieg auf CO2-neutrale Produktionsweisen. Für das Handlungsfeld Industrie werden in der Novelle des...

mehr
Ausgabe 02/2013

Calcinierte Tone in modernen Baustoffen – Grundlagen und Anwendungspotenziale

Die Nutzung von gebrannten Tonen als Zusatzstoff in Mörteln und altertümlichen Betonen reicht bis in die Antike zurück. Vor dem Hintergrund der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion aber auch...

mehr