13. SLG-Werkleitertagung bei Rampf Formen in Allmendingen: Fokus auf Aufbau und Betrieb von Betonsteinfertigern
Am 5. und 6. Februar 2026 fand die 13. SLG-Werkleitertagung in Kooperation mit der Rampf Formen GmbH in Allmendingen statt. Die Werkleitertagung ist fester Bestandteil des zweijährlichen Veranstaltungskalenders des Betonverbandes Straße, Landschaft, Garten e. V. (SLG). Rund 150 Teilnehmende aus der Betonstein- und Zuliefererindustrie nutzten die Veranstaltung für den fachlichen Austausch, aktuelle Informationen und persönliche Gespräche. Begleitend präsentierten sich 18 Außerordentliche Mitglieder im Rahmen einer Fachausstellung.
Aufbau, Funktion und Betrieb von Betonsteinfertigern
Die Tagung stand unter dem Motto „Aufbau, Funktion und Betrieb von Betonsteinfertigern“ und bot ein breit gefächertes Programm mit zahlreichen technischen Fachvorträgen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Gastgeber Alexander Lenert, CEO der Rampf Formen GmbH.
Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Bekim Nesimi (Rampf Formen GmbH) mit dem Vortrag „Tradition trifft Innovation seit 100 Jahren“. Anschließend zeigte Bastian Gerhard (Rampf Formen GmbH) in seinem Beitrag „Rampf-Formen-Handling – der entscheidende Faktor zur Steigerung von Laufzeit und Effizienz“ praxisnahe Optimierungsmöglichkeiten im Produktionsalltag auf.
Mit dem Vortrag „Vibrationsanalyse an Betonsteinmaschinen – eine theoretische und praxisorientierte Betrachtung für Anwender und Maschinenführer“ gaben Markus Feix (Masa GmbH) und Torsten Hirte (Jasto GmbH & Co. KG) wertvolle Einblicke in Analyse- und Anwendungsansätze.
Praxisorientierte Podiumsdiskussion
Ein Programmpunkt des ersten Veranstaltungstages war die erstmals durchgeführte Podiumsdiskussion „Wechselwirkung zwischen Steinformmaschinen, Unterlagsbrettern und Formen“. Mit Matthias Bechtold (Wasa AG), Mehmet Güngör (Rampf Formen GmbH) und Franz-Josef Papen (Rekers GmbH) diskutierten praxisrelevante Fragestellungen und sorgten für einen erkenntnisreichen Austausch.
Innovationen im Bereich der Qualitätssicherung
Weitere Fachvorträge rundeten den ersten Tag ab. Maximilian Ettel (IAB Weimar) referierte zu „Schwingungen im Griff – maschinendynamische Fundamentauslegung für eine zuverlässige Produktion“, bevor Gordian Gebhart (KBH GmbH & Co. KG) mit dem Thema „KI in der Qualitätskontrolle im Betonwerk“ einen Ausblick auf innovative Entwicklungen im Bereich der Qualitätssicherung gab.
Der zweite Veranstaltungstag setzte die inhaltlichen Schwerpunkte fort. Maximilian Ludwig (Franz Ludwig Ges. für Mess- und Regeltechnik mbH) und Christian Weidner (Sauter GmbH) zeigten in ihrem gemeinsamen Vortrag „Präzise Messung, intelligente Auswertung – der Weg zur perfekten Mischung“ moderne Ansätze der Mess- und Steuerungstechnik auf.
Im Anschluss stellte Uwe Kaiser (Hess Group GmbH) Konzepte und Maßnahmen zur „Einrichtung und Übergabe von neuen Betonsteinfertigern – Qualität ab dem ersten Takt“ vor.
Nach einer weiteren Pause mit Besuch der Fachausstellung folgte der letzte Fachvortrag „Instandhaltungsmaßnahmen an Betonsteinmaschinen unter Berücksichtigung des Standes der Technik“ von Martin Böttcher (BG RCI) und Christian Katzer (Gerwing Steinwerke GmbH), der sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch ein praxisorientiertes Anwendungsbeispiel für die Zuhörer bereithielt.
Werksbesichtigung bei der Rampf Formen GmbH
Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Werksbesichtigung bei der Rampf Formen GmbH, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und innovative Lösungen ermöglichte.
Die SLG-Werkleitertagung bot auch in diesem Jahr ausreichend Zeit und Gelegenheit für den fachlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie für persönliche Gespräche innerhalb der Branche. Ein besonderer Dank gilt der Rampf Formen GmbH für die freundliche Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit bei der Durchführung dieser erfolgreichen Tagung.
CONTACT
Betonverband Straße, Landschaft, Garten e. V. (SLG)
Mittelstr. 2-10
53175 Bonn/Germany
+49 288 95456 21
Franz-Josef Papen (Rekers GmbH):
„Gute Pflege und Instandhaltung von Unterlagsbrett, Form und Maschine schaffen die besten Voraussetzungen, erstklassige Produkte zu fertigen!“
Matthias Bechtold (Wasa AG):
„Jede Unterlagsplatte hat ihre Daseinsberechtigung. Maßgeblich sind Einsatzbereich und Leistungsanforderungen. Die Auswahl der richtigen Unterlagsplatte folgt der Anwendung, nicht dem Zufall.“
Mehmet Güngör (Rampf Formen GmbH):
„Die beste Form bringt nichts, wenn Unterlagsbrett und Maschine nicht darauf abgestimmt sind. Effizienz entsteht nicht durch Einzeloptimierung.“
