HDB wählt Olaf Demuth zum Präsidenten
13.05.2026
Figure: HDB/Maren Strehlau
Olaf Demuth ist neuer Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Die Mitglieder-versammlung wählte den 63-jährigen Diplom-Bauingenieur und Vorstand der Zech Group SE am Vormittag einstimmig an die Spitze des Verbandes. In seiner neuen Funktion repräsentiert der Hamburger eine der wichtigsten Wirtschaftsbranchen Deutschlands.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und verspüre gleichzeitig großen Respekt vor dem Amt. Die Branche steht vor großen wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen. Die Transformation ist bereits in vollem Gange, und wir müssen darauf achten, alle Marktakteure mitzunehmen. In den kommenden Jahren möchte ich dazu beitragen, die stark fragmentierte Branche enger zusammenzuführen und insbesondere das mittelständische Unternehmertum zu stärken. Die großen gesellschaftlichen Aufgaben können wir nur gemeinsam bewältigen – im Schulterschluss von großen Konzernen bis hin zu kleineren Unternehmen. Fortschritt gelingt nur mit einer Industriepolitik, die die gesamte Breite der Branche im Blick hat und alle Akteure einbindet“, erklärte Demuth nach seiner Wahl.
Bereits am ersten Tag seiner Präsidentschaft traf Olaf Demuth beim „Tag der Bauindustrie“ auf Vizekanzler Lars Klingbeil, Bundesbauministerin Verena Hubertz, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Zudem stellte er sich Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Verbände und Unternehmen aus ganz Deutschland vor.
Sein Amtsvorgänger Peter Hübner hatte das Amt nach der Hälfte seiner dritten Amtszeit niedergelegt, um einen geordneten und vertrauensvollen Übergangsprozess einzuleiten. Insgesamt stand Hübner dem Verband zehn Jahre lang als Präsident vor.
Langjähriger Branchenvertreter
Olaf Demuth verantwortet seit 2017 als Vorstand der Zech Group SE den Geschäftsbereich Building mit den Sparten Bau, Ingenieurbau, International & Consulting, Technik, Systeme und Umwelt. Nach seinem Bauingenieurstudium an der Fachhochschule Hamburg begann er 1988 seine berufliche Laufbahn bei der Strabag Hoch- und Ingenieurbau AG in Hamburg. In verschiedenen Führungspositionen in Hamburg und Berlin übernahm er zunehmend Verantwortung innerhalb des Unternehmens. Nach der Übernahme der Strabag Hoch- und Ingenieurbau-Aktivitäten durch die Ed. Züblin AG im Jahr 2006 leitete Demuth die Direktion Nord in Hamburg. 2013 wurde er in den Vorstand der Ed. Züblin AG berufen.
Auch ehrenamtlich engagiert sich Demuth seit vielen Jahren in der Bauindustrie: Seit 19 Jahren gehört er dem Vorstand des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein an, seit zehn Jahren ist er dessen Vorsitzender. Dem Präsidium des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie gehört er seit 2018 an.
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