Neues Dennert-Bausystem setzt auf massive sowie hybride Modulbauweise

Figure: Dennert

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Der Betonfertigteilspezialist Dennert bringt ein serielles, vorkonfiguriertes Bausystem auf den Markt, das speziell auf den sozialen Wohnungsbau und kommunale Wohnprojekte zugeschnitten ist. Um Bauzeiten deutlich zu verkürzen und bezahlbaren Wohnraum ohne Planungsrisiken wirtschaftlich zu realisieren, setzt das fränkische Unternehmen im Geschosswohnungsbau auf eine konsequente, massive und hybride Modulbauweise.

Planungssicherheit in Holz und Beton

Das System basiert auf präzise vorkonfektionierten Modulen in Holz-Beton-Hybridbauweise für zwei-, drei- oder viermodulige Wohnungen (41 m², 64 m² oder 87 m²). Die Wohneinheiten mit ihren Systemgrundrissen sind um zwei zentrale Module angeordnet, die das Treppenhaus, einen optionalen Fahrstuhlschacht, die Versorgungsschächte für die TGA sowie die Installationsräume beherbergen. Die konsequente Standardisierung wirkt sich positiv auf das Bautempo und das Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Sie ermöglicht eine hocheffiziente Ausführung zur Schaffung von preiswertem Wohnraum. Im Vorfeld erstellte, standardisierte statische Berechnungen beschleunigen den Genehmigungsprozess für Gebäude bis zur Gebäudeklasse 3 deutlich. Eine Unterkellerung mit dem BASE-Fertigkeller von Dennert ist möglich, der wie das gesamte System dem Prinzip der industriellen Vorfertigung folgt und für einen nahtlosen Baufortschritt sorgt.

Bei dieser Bauweise werden massive Holzaußenwände mit tragenden Betondecken und -böden kombiniert. Alternativ ist auch eine reine Betonausführung möglich. Die zehn Zentimeter schlanken Innenwände sind bereits ab Werk integriert und mit passgenauen Türaussparungen versehen. Alle Modultypen stehen als fertige BIM-fähige Bauteile zur Verfügung (Revit).

Erhöhter Schallschutzstandard

Trotz estrichfreier Ausführung erreichen die Module den erhöhten Schallschutz-Standard nach DIN 4109-2015. Möglich wird dies durch eine systemseitige Deckenabhängung inklusive einer 80 mm starken Mineralwolleinlage. Energetisch erfüllt das System die Standards Effizienzhaus 40 und 55. Damit sind die Projekte über aktuelle KfW-Programme förderfähig. Da das System zudem die Kriterien für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erfüllt, profitieren Investoren von attraktiven Sonderabschreibungen im Rahmen des Wachstumschancengesetzes. Insbesondere ist eine Kombination dieser Sonder-Afa und dem KfW-Förderprogramm „Klimafreundlichen Neubau“ im Niedrigpreissegment (KNN) damit umsetzbar.

WDVS, Wärmepumpe und Photovoltaik = Energieeffizienz

Die Außenwände sind werkseitig mit einem 20 cm starken Wärmedämmverbundsystem (WDVS) versehen. Die energieeffiziente Wärmeversorgung wird durch eine zentrale Wärmepumpe in Kombination mit einer Betonkernaktivierung, unterstützt durch eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach, sichergestellt. Eine dezentrale Lüftung in jeder Wohneinheit sorgt für Frischluft und ein angenehmes Raumklima. Die Warmwasserbereitung erfolgt wohnungsweise per Durchlauferhitzer oder Speicher. Dieser Verzicht auf zentrale Großanlagen stellt sicher, dass die strengen Prüfpflichten der Trinkwasserverordnung (Legionellen) für den Betreiber hinfällig werden.

Prozesssicherheit durch industrielle Vorfertigung

Der modulare Geschosswohnungsbau ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten ICON-Systems für Einfamilienhäuser. Wie alle Dennert-Lösungen werden die werkseitig bezugsfertigen Module trocken auf die Baustelle geliefert. Dies minimiert nicht nur Lärm und Schmutz vor Ort, sondern macht Bauzeiten und Kosten präzise planbar. Der nächste Entwicklungsschritt ist mit dem modularen Bausystem auch für den fünfgeschossigen Wohnungsbau (bis zur Gebäudeklasse 5) bereits definiert.

CONTACT

Veit Dennert KG

Veit-Dennert-Straße 7

96132 Schlüsselfeld/Germany

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www.dennert.de

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