Holcim Schweiz verarbeitet erstmals über eine Million Tonnen zirkuläre Baustoffe

Figure: Holcim

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Im aktuellen „Sustainability Update“ zieht Holcim Schweiz Bilanz und zeigt auf, wie das Unternehmen durch Recyclingtechnologien und den Ausbau zirkulärer Produkte die Kreislaufwirtschaft in der Schweizer Baubranche vorantreibt.

Im Jahr 2025 verarbeitete Holcim Schweiz erstmals mehr als 1 Mio. t zirkuläre Baumaterialien und führte sie neuen Verwendungen zu. Dafür werden Materialien aus alten Gebäuden recycelt, aufbereitet und in neuen Produkten eingesetzt. Durch die gezielte Aufbereitung dieser Ressourcen soll die Abhängigkeit von primären Rohstoffen reduziert werden.

„Wir denken Kreislaufwirtschaft ganzheitlich – nicht nur als Recycling, sondern als systematische Rückführung mineralischer Materialien in hochwertige Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Ziel ist es, Deponieraum zu entlasten und Stoffkreisläufe zu schliessen“, betont François Girod, Leiter Kreislaufwirtschaft bei Holcim Schweiz.

Fortschritte bei der CO₂-Reduktion

Zur Senkung der Scope-1-Emissionen setzt Holcim Schweiz auf zwei Hauptmaßnahmen: die Reduktion des Klinkeranteils im Zement und die Erhöhung des Anteils alternativer Brennstoffe. Einerseits wird Klinker im Zement zunehmend durch mineralische Substitute wie industrielle Nebenprodukte, kalzinierte Tone oder aufbereitetes Bauabbruchmaterial ersetzt.

Andererseits konzentriert sich Holcim Schweiz auf die Brennstoffe, die für den Betrieb der Drehöfen der drei Zementwerke eingesetzt werden. Der Anteil alternativer Energieträger anstelle fossiler Brennstoffe liegt nach Unternehmensangaben inzwischen bei über 60 %. Im Zementwerk Eclépens wird der Zementofen im Rahmen des Projekts Flame mittlerweile zu über 90 % mit alternativen Brennstoffen betrieben.

Dekarbonisierungsprojekt im Zementwerk Siggenthal

Ein weiteres Dekarbonisierungsprojekt verfolgt Holcim Schweiz im Zementwerk Siggenthal. Das Innovationsprojekt Phoenix bündelt verschiedene Technologien, um den CO₂-Ausstoß des Zementwerks bis 2035 um mehr als 35 % zu senken.

„Wichtig ist, dass wir mit demselben Innovationsgeist weitermachen wie bisher. Wir haben viel erreicht, aber noch mehr vor: Seit 1990 hat Holcim Schweiz ihre absoluten CO2-Emissionen um 50% gesenkt. Wir treiben die Transformation unseres Produktportfolios voran und verstehen uns dabei als Partnerin für Bauherrschaften, Planer und die öffentliche Hand, um ambitionierte Ziele in die bauliche Realität umzusetzen“, fasst Arnaud De Luca, Head of Sustainability and Advocacy bei Holcim Schweiz, zusammen.

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Holcim (Schweiz) AG

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