GIC/MEDIAPOINT & EXHIBITIONS

GIC 2026 stellt zum 10-jährigen Jubiläum neue Rekorde auf

Die internationale Betonmesse GIC, die vom 16. bis 18. April auf der Piacenza Expo in Italien stattfindet, ist auf dem besten Weg, die Aussteller- und Besucherrekorde der letzten Ausgabe im Jahr 2024 zu übertreffen. Im Mittelpunkt stehen dabei Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und der Schutz kritischer Brücken-, Tunnel- und Flughafeninfrastrukturen.

Die europäische Betonbranche wird ihre Aufmerksamkeit erneut auf Norditalien richten, wenn die GIC im April 2026 nach Piacenza zurückkehrt. Seit ihrer ersten Ausgabe vor zehn Jahren hat sich die GIC von einer starken nationalen Messe zu einem internationalen Treffpunkt für die gesamte Betonlieferkette entwickelt. Bis Februar 2026 werden die Ausstelleranmeldungen voraussichtlich die 263 Unternehmen der letzten Ausgabe im Jahr 2024 übertreffen, wobei etwa ein Drittel aus dem Ausland kommt.

„Die GIC 2026 wird wieder eine sehr gut besuchte Veranstaltung werden“, sagte Dr. Fabio Potestà, Direktor von Mediapoint & Exhibitions, dem Veranstalter der GIC. „Die gebuchten Ausstellungsflächen, einschließlich der Außenbereiche, haben zu diesem Zeitpunkt des Jahres bereits die Vorjahreswerte übertroffen.

„Es ist auch spannend, dass sich so viele internationale Teilnehmer angemeldet haben – aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien sowie aus weiter entfernten Ländern. Dies zeigt, dass die GIC nicht mehr nur eine italienische Betonmesse ist, sondern vielmehr ein kontinentales Zentrum für Bauunternehmer, Ausrüstungslieferanten und Materialspezialisten, die ihre europäische Strategie bewerten.“

Ein fokussiertes Format mit wachsender europäischer Reichweite

Der Erfolg der GIC liegt in ihrer klaren Ausrichtung begründet. Im Gegensatz zu allgemeineren Baumessen ist ihr Themenbereich streng auf Ausrüstung, Materialien und Technologien für den gesamten Lebenszyklus von Beton beschränkt. Von der Gewinnung und Verarbeitung von Zuschlagstoffen über die Dosierung und den Transport bis hin zur Fertigteilproduktion, Ortbetonbau, Instandhaltung, Abbruch und Recycling bietet die Veranstaltung einen umfassenden und dennoch konzentrierten Überblick über die Branche.

Diese Spezialisierung hat sich als attraktiv erwiesen und einen stetigen Aufwärtstrend verzeichnet, der im Jahr 2024 mehr als 6.000 Besucher anzog. Das Feedback der Teilnehmer hat immer wieder gezeigt, wie wertvoll es ist, ein Zielpublikum anzusprechen, anstatt in einer riesigen, allgemeinen Baumesse um Aufmerksamkeit zu konkurrieren.

Für 2026 bauen die Veranstalter Mediapoint & Exhibitions auf dieser Dynamik auf. Die Ausstellungsfläche wird erneut durch einen großen Demonstrationsbereich im Freien ergänzt, in dem OEMs ihre Schwermaschinen in Aktion präsentieren können. Dieses praktische Element in Verbindung mit einem intensiven dreitägigen Konferenzprogramm positioniert die GIC sowohl als kommerziellen Marktplatz als auch als technisches Forum.

Infrastruktur im Rampenlicht

Während GIC europaweit attraktiv ist, bietet Italien einen aktuellen Hintergrund. Italien investiert weiterhin erheblich in die Verkehrsinfrastruktur, wobei ein Großteil dieser Investitionen durch den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (NRRP) des Landes unterstützt wird. Mit dem Übergang der Projekte von der Planung zur Umsetzung verlagert sich der Schwerpunkt auf die Fertigstellung, Inspektion und langfristige Instandhaltung.

Dementsprechend wird das Konferenzprogramm 2026 einen Schwerpunkt auf die Überwachung und Inspektion von Brücken, Tunneln und Viadukten legen, wobei der Schwerpunkt auf bewährten Verfahren zum Schutz kritischer Infrastrukturen liegt. Für andere europäische Ingenieure und Anlagenbesitzer, die mit ähnlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Alterung von Beton konfrontiert sind, versprechen diese Sitzungen wertvolle grenzüberschreitende Einblicke.

Die Anwesenheit der italienischen Luftwaffe, die eine Konferenz zum Thema Flughafenbeläge im militärischen und zivilen Kontext veranstalten wird, sorgt für zusätzliche technische Tiefe. Die Gestaltung, Haltbarkeit und Instandhaltung von Betonflächen auf dem Flugfeld sind zwar Nischenthemen, aber dennoch von strategischer Bedeutung, da Flughäfen in ganz Europa modernisiert und erweitert werden.

Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

Wie im übrigen Europa bleiben auch für die italienische Betonindustrie die Dekarbonisierung und die Energiewende zentrale Themen. Die Umsetzung der Überarbeitungen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) und des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) ab 2026 hat direkte Auswirkungen auf Zement und andere energieintensive Baustoffe.

Die GIC 2026 bietet eine Plattform für Diskussionen darüber, wie Hersteller, Auftragnehmer und politische Entscheidungsträger Umweltziele mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit in Einklang bringen können. Für internationale Aussteller und Besucher sind diese Debatten keineswegs theoretischer Natur, da die Angleichung von Vorschriften und Kostenstrukturen zunehmend Einfluss auf grenzüberschreitende Lieferketten und Investitionsentscheidungen haben.

Gleichzeitig werden praktische Lösungen – von kohlenstoffarmen Zusatzmitteln und alternativen Bindemitteln bis hin zu fortschrittlichen Recyclingtechnologien – voraussichtlich einen wichtigen Platz auf der Ausstellungsfläche einnehmen. Die Integration von Abbruch und Zuschlagstoffrückgewinnung in den Rahmen der Messe spiegelt den beschleunigten Wandel der Branche hin zur Kreislaufwirtschaft wider.

Starke Unterstützung durch Institutionen und Verbände

Ein weiterer Faktor, der das Wachstum der GIC untermauert, ist die breite Unterstützung durch die Branche. Mehr als 60 Fachverbände haben die Ausgabe 2026 bereits akkreditiert, darunter wichtige italienische Organisationen wie Federbeton (der italienische Verband für Zement und Beton), Assobeton (der italienische Verband der Betonhersteller) und ATECAP (der italienische Verband für Transportbeton).

Auf internationaler Ebene hat die Veranstaltung zum ersten Mal die Schirmherrschaft des BIBM, des weltweiten Dachverbands der Fertigteilindustrie, erhalten. Diese Unterstützung signalisiert die wachsende Anerkennung der GIC über die Grenzen Italiens hinaus und steht im Einklang mit der zunehmenden Bedeutung des Fertigteil- und Modulbaus in ganz Europa.

Innovation über den gesamten Lebenszyklus hinweg

Der Einfluss der GIC reicht über die Ausstellungs- und Konferenzhallen hinaus. Am Eröffnungsabend werden erneut die ICTA – die italienischen Beton-Technologie-Auszeichnungen – verliehen, mit denen Unternehmen und Fachleute ausgezeichnet werden, die sich in den letzten 18 Monaten durch Innovation und Leistung hervorgetan haben.

Die Feierlichkeiten am Eröffnungsabend gipfeln in der energiegeladenen Veranstaltung „GIC by Night“. Bei dieser Late-Night-Eröffnung werden die Pavillons der Piacenza Expo mit DJs, Live-Unterhaltung und einer Präsentation lokaler Speisen und Weine aus der Region Emilia-Romagna zum Leben erweckt. Es ist eine unterhaltsame Tradition, bei der Kunden und Lieferanten nach den technischen Diskussionen des Tages in einer entspannten Atmosphäre ihre Beziehungen vertiefen können.

Am 17. April werden dann die italienischen Abbruch- und Recycling-Auszeichnungen – die zum zweiten Mal verliehen werden – herausragende Leistungen im Bereich Rückbau und Materialrückgewinnung würdigen und damit das Engagement der Veranstaltung unterstreichen, den gesamten Lebenszyklus von Betonkonstruktionen abzudecken. Diese Feierlichkeiten sowie die GIC by Night schaffen ein Umfeld, in dem technischer Austausch und Geschäftsentwicklung Hand in Hand gehen.

„Angesichts der Internationalisierung der Lieferketten und der Angleichung der rechtlichen Rahmenbedingungen wird die Möglichkeit, sich mit Kollegen, Kunden und Lieferanten aus ganz Europa in einem hochgradig fokussierten Umfeld auszutauschen, immer wertvoller“, so Fabio Potestà. „Die GIC ist groß genug, um eine breite Palette an Themen abzudecken, und dennoch kompakt genug, um sinnvolle Gespräche zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, alle Teilnehmer im April in Piacenza begrüßen zu dürfen!“

Vom 16. bis 18. April bietet die GIC in der Piacenza Expo erneut einen Überblick über die aktuelle Lage der Betonindustrie – und ihre zukünftige Entwicklung. Für alle, die diese Entwicklung verstehen und beeinflussen möchten, ist dies ein Termin im Kalender der Betonbranche, den es sich zu beachten lohnt.

CONTACT

Mediapoint & Communications S.R.L.

Corte Lambruschini

Corso Buenos Aires, 8

V° piano – interno 7

16129 Genova/Italy

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www.gic-expo.it

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