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The art of concrete: Schönheit von innen und außen mit OTE Oberflächenschutz

Unterwegs in eine bessere Zukunft – OTE Oberflächenschutz

Zugegeben, bei Beton denkt man nicht spontan an Schönheit. Aber sieht man genauer hin, ändert sich die Perspektive. Denn der richtige Oberflächenschutz sorgt dafür, dass Beton Schönheit ausstrahlt und seine ganz eigene Ästhetik entfalten und beibehalten kann.

Die Ansprüche sind in den letzten Jahren stetig gewachsen. Kunden sind heutzutage besser informiert und wollen keine Kompromisse eingehen: Zeitgemäße Betonwaren sind Alleskönner. Sie müssen nicht nur funktionale Aspekte wie Festigkeit, Wasseraufnahme und Frostbeständigkeit erfüllen, sondern auch die hohen Erwartungen an Reinigungsfähigkeit und Ausblühfreiheit bei langlebiger Ästhetik sicherstellen.

Schön ist gut, schön auf Dauer ist besser

Im Vergleich zu früher identifizieren sich private Endkunden heute stärker denn je mit der Betonware ihrer Wahl. Beton zeigt Gesicht und setzt Akzente. Beton spricht zu uns und fordert Aufmerksamkeit. Nicht nur Haus und Garten sind Ausdruck der Individualität des Besitzers, auch Betonpflastersteine beweisen Geschmack – oder eben auch nicht. Umso wichtiger ist die richtige Wahl der Betonware und der Art des Oberflächenschutzes. Doch wonach soll der Verbraucher oder der ausschreibende Architekt gehen? Welche Bewertungskriterien sind aussagekräftig?

Da hilft kein Hokuspokus, da braucht es handfeste Antworten. Omnicon beachtet Kundenwünsche und liefert ausschließlich High-End-Produkte, die im eigenen Unternehmen produziert und getestet werden. Da kann eine Entwicklung auch mal einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Aus gutem Grund geschieht dies nicht vor Ort beim Kunden, sondern es wird in firmeneigenen Laboren und Anlagen mit dem Kunden gemeinsam an seinem Oberflächenschutz geforscht, verbessert und getestet. Dadurch entsteht ein Gesamtkunstwerk aus Beton.

Diese Vorgehensweise erlaubt eine reproduzierbare und ganzheitliche Herstellung eines Oberflächenschutzes, der nachweislich zu weniger Reklamationen führt.

Schwammige Kriterien sind wie Nägel aus Gummi

Laut Herstellerangabe gibt es auch Anbieter, die viel versprechen und wenig halten oder die dem Kunden ein hohes Risiko aufbürden, anstatt passende Lösungen zu erarbeiten.

Viele Produzenten liefern demnach keine detaillierte Beschreibung der Betonwaren, sondern weisen auf nicht definierte Eigenschaften wie „graffiti- und kaugummifrei“, „kratzunempfindlich“, „taumittelresistent“ oder „schmutzabweisend“ hin. Diese unscharfen Formulierungen verdecken aber mögliche echte Qualitätsunterschiede. Es geht auch anders und viel besser:

Die OTE Surface Protection GmbH, ein Tochterunternehmen der Omnicon Group, hat sich eingehend mit den Bewertungskriterien befasst und ein Qualitätsstufensystem ausgearbeitet, das beschichtete Betonwaren aussagekräftig klassifizieren kann. Grundlage dieses Systems ist ein Prüfkatalog, der sich auf Normprüfungen und eigenentwickelte Testverfahren stützt. Die OTE legt dabei den Fokus auf die ganzheitliche Betrachtung des Produktions- und Veredlungssystems – denn nur so funktioniert hochwertiger Oberflächenschutz. Erst wird der Beton von innen optimiert und geprüft. Dann sorgt OTE mit dem passenden Oberflächenschutz und der Beratung zur richtigen Applikationstechnik dafür, dass der Beton seine gesamte Schönheit entwickelt – von innen und außen.

Die Testverfahren in Kürze: Wieviel Wasser passt in einen Stein?

Beim Gesamtwasseraufnahme-Test wird ein Probestein drei Tage lang in ein Wasserbad gelegt und anschließend getrocknet. Durch Abwiegen, sowohl nach dem Wasserbad als auch nach der Trocknung, wird ermittelt, wie viel Wasser der Stein aufgenommen hat. Dieser Test beschreibt die Wasseraufnahme des Produktes, die für die Haltbarkeit einer Beschichtung eine wichtige Rolle spielt. Das Testverfahren prüft, ob der Beton des Kunden gut genug ist, oder ob mit Zusatzmitteln optimieret werden kann. Eine große Rolle spielen hier die Prüfgeräte der QAVERtec, die die Porosität und die Dichte bestimmen. Aufgrund dessen wird die jeweilige Applikationstechnik angepasst.

Zweitausend Stunden Sonnenbad

Der Xeno-Test zeigt die Beständigkeit einer Beschichtung gegen das Ausbleichen und Zerstören der Pigmente durch Sonnenlicht. Die beschichtete Oberfläche eines Probesteins wird mit speziellem UV-Licht bestrahlt und mit Regen beaufschlagt. Die Prüfungsdauer beträgt mindestens 2.000 Stunden.

Frostige Zeiten oder Tauwetter – oder beides im Wechsel?

Beim Frost-Tau-Test wird das Verhalten von Betonoberflächen bei Frost-Tau-Bedingungen geprüft. Löst sich die Beschichtung bei wechselnden Temperaturbedingungen unter der Einwirkung von Taumitteln (Frost-Tau) ab – und falls ja, wann und wie stark?

Ketchup, Schuhcreme oder Rotwein?

Beim Verschmutzungstest wird unter praxisnahen Bedingungen die Nutzung der Pflastersteine simuliert. Fleckenbildende Substanzen wie Ketchup, Schuhcreme, Öl und Rotwein werden auf die Steine aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 16 Stunden bei 20 Grad Celsius werden diese dann mit einem Haushaltsreiniger entfernt. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie schmutzabweisend die Oberfläche ist.

150 bar bei 15 cm Abstand

Beim Hochdruckreiniger-Test werden die Oberflächen der Prüfkörper mit einem Hochdruckreiniger aus 15 cm Entfernung beaufschlagt und die Beschichtung dann auf Beschädigungen, wie bspw. Absplitterungen, kontrolliert. Dieser Test kann mit dem Verschmutzungstest kombiniert werden, um eine möglichst große Nähe zur Praxis zu erreichen.

Auch Beton kann ein Gesicht zeigen – sogar fünf Gesichter

Nachdem diese und weitere Prüfungen abgeschlossen sind, folgt eine Bewertung und schließlich eine Klassifizierung in eine der fünf festgelegten Qualitätsstufen. QS 1 (Qualitätsstufe 1, Grundschutz, keine Verfilmung) stellt die niedrigste Stufe und QS 5 (UV-härtende Systeme) die höchste Stufe dar (siehe Qualitätsstufentabelle).

Vorteile des 5-StufenSystems:

Pflastersteinhersteller erhalten mit dem Qualitätsstufensystem eine professionelle, verlässliche Orientierung bei der Entwicklung oder Optimierung von beschichteten Produkten.

Der Vertrieb bekommt eine griffige Argumentationsgrundlage beim Verkauf. Schwammigkeit war gestern, heute ist System.

Der Endkunde wird nachhaltig zufriedengestellt, da er das passende Qualitätsprodukt erhält. Denn Oberflächenschutz ist Profisache und verhindert mit der richtigen Auswahl von vornherein Kunden-Reklamationen.

Schöner Beton ist ein nachhaltiges Kunstwerk – mit System

Der Anspruch an den Betonpflasterstein ist enorm gestiegen. Auch die Faktoren Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit spielen eine immer größere Rolle.

Die kompetente, kundennahe Arbeit der Spezialisten der Omnicon Group ermöglichen die Schaffung eines Pflastersteins, der den heutigen Anforderungen in höchster Qualität gerecht wird – und das für einen langen Zeitraum. Denn auch die Bauherren und Architekten arbeiten auf viel längere Sicht als früher und wollen bauliche Kunstwerke schaffen, die noch in vielen Jahren durch Funktionalität und Design begeistern.

Die enge Kooperation mit den Kunden, die gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Hochschulen im In- und Ausland sowie die eigene große Motivation, etwas Gutes immer noch besser machen zu können, treibt die Mitarbeiter der Omnicon Group an, neue Kunstwerke zu schaffen, die ihre Schönheit im Zusammenspiel mit der Umgebung entfalten.

Für die Entwicklung oder Optimierung eines beschichteten Produkts sollten sich Betonwarenproduzenten direkt an die Anwendungstechniker der OTE wenden.

Wichtige Empfehlung für Betonwarenproduzenten

Zusammen können exakte Ziele definiert, vorhandene Rezepturen
ggf. optimiert und Applikationsmethoden eingestellt und getestet werden, damit am Ende ein perfekt abgestimmter Oberflächenschutz entsteht. Oder wie die Spezialisten von OTE sagen: ein Beton, der von innen und außen seine Schönheit zeigt.

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