Heidelberger Beton

Simply Red – Sattes Rot im Kuhstall

Im bayerischen Markt Beratzhausen im Landkreis Regensburg stimmte ein Landwirt beim Neubau seines Stalls Technik und Baumaterial farblich aufeinander ab: sowohl der Melkroboter als auch der Beton der Einhausung sind in sattem Rot gehalten.

Vor dem Bau des 28 x 53 m großen Stalls mit vollautomatischem Melksystem und „freiem Kuhverkehr“, gab es viele Auflagen zu beachten. Landwirt und Bauherr Konrad Koller erläutert: „Unter anderem mussten Liegeflächen für die insgesamt 75 Kühe, mindestens 5 m breite Gänge, ein Tränkebecken sowie eine ausreichend große Freilauffläche von 7,50 x 36 m eingeplant werden.“ Der vorgesehene Spaltenboden erforderte einen besonderen Unterbau aus Ortbeton mit entsprechenden Güllekanälen.

Roter Farbbeton statt Fliesenbelag

Nach Erfüllung aller Auflagen konnte Ende Juni 2015 zügig mit dem Bau begonnen werden, auch wenn der außerordentlich heiße Sommer dem Bauunternehmen Meier Bau GmbH aus Lupburg die Arbeit erschwerte. „Wir hatten immer zwischen 35 und 40°C“, berichtet Koller. „Die Betonmischer kamen oft schon viel früher als angekündigt, weil ihnen alle anderen Kunden aufgrund der Hitze abgesagt hatten – nur wir nicht. Da war das Personal von Meier Bau wirklich hart im Nehmen.“

Beim exponierten Futtertisch wurde besonders großer Wert auf die Oberfläche gelegt, obwohl es aufgrund der hohen Temperaturen extrem schnell gehen musste: Nach der Betonage wurde glatt abgezogen, und gleich darauf wurde der frische Beton geschliffen. Wert auf das optische Erscheinungsbild legte Familie Koller auch beim vollautomatischen Melkstand: „Die Einhausung für das Melkhaus haben wir aus rotem Beton errichtet“, erzählt Ehefrau Michaela Koller. „Die Alternative wären Fliesen gewesen, die jedoch geklebt und verfugt hätten werden müssen. Zudem ist Beton im Vergleich zu Fliesen unempfindlicher. Von daher war unsere Wahl klar: Beton, aber in passendem Rot zu unserem Lely-Melkroboter“, berichtet die Landwirtin.

Beton-Spaltenboden aus Fertigteilen

Fachberater Hans Zeitler von der Betotech Nabburg, war als Berater vor Ort und sorgte für den passenden Rotton. Um hier eine möglichst ebenmäßige Betonoberfläche zu erhalten, verwendete man als Schalung Betoplan-Platten. Danach wurden spiegelverkehrt die Lely-Buchstaben ausgeschnitten, in die Schalung geklebt und nach dem Aushärten grau hinterlegt.

Der Beton-Spaltenboden und die Stahl-Holz-Konstruktion des Stalls bestehen aus Fertigteilen, die letztlich einfach und zügig zusammengesetzt werden konnten. Platz für noch mehr Kühe ist bereits eingeplant: Bei Bedarf kann ein Abstellplatz entsprechend umfunktioniert werden.

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