IMKO

Neues Sono-WZ mit Bluetooth, GPS-Standort und BIM

Die bereits auf der bauma 2016 erstmals vorgestellte Frischbeton-Sonde zur Ermittlung des Wasser-Zement Wertes wurde kürzlich weiterentwickelt. Neu ist neben der Elektronik die drahtlose Schnittstelle zum mobilen Endgerät. Das erleichtert die Zuordnung von Datenpunkten sowie Messreihen per GPS. Wo nötig, kann ein ergänzendes Foto der Einbausituation oder aber des Lieferscheins bzw. -fahrzeugs abgelegt oder verschickt werden. Die Weiterentwicklung der Messtechnik zielte aber nicht nur auf eine drahtlose Verknüpfung ab, sondern auch auf kürzere Messzeiten sowie noch steilere Messflanken, die mehr Genauigkeit in Sonderrezepten bietet. Die Sono-WZ ist eine Erfolgsgeschichte. 2021 wurde sie von der koreanischen KCI zur Untersuchung von Frischbeton als Standardverfahren vorgeschlagen und erfreut sich weltweit einer sehr intensiven Nachfrage – immer dort, wo die lückenlose Überwachung von Baustellen gefordert ist.

Der Technologieführer Imko gehört seit 2017 zur Endress + Hauser Gruppe und ist weltweit in den Branchen Bau, Boden und Schüttgut zu Hause. Imko fertigt seine Geräte per Hand in Ettlingen und stellt neben dem vorgestellten Sensor auch Sand- und Kies-Sonden zur Überwachung vorgelagerter Schritte im Frischbeton her. Die Imko Micromodultechnik GmbH ist mit einem kleinen, aber sehr eingespielten Team von nur 20 Mitarbeitern durch hartnäckige Weiterentwicklung sowie Innovation in seinen Produkten inzwischen weltweit erfolgreich.

Patentiertes Imko Messprinzip

Der Technologie Inkubator verbesserte bereits vor drei Jahren die Genauigkeit des Sono-WZ deutlich, indem weiterentwickelte Baugruppen in der Sonde zum Einsatz kamen. Ein neuer Halbleiterchip führte zu besserer Ein- und Auskopplung des Hochfrequenzmesssignals, was nun mit perfektionierter Kalibrierung zu noch exakteren Messergebnissen über alle messtechnischen Situationen führt. Damit lassen sich mit spezifischem Rezeptabgleich Genauigkeiten von bis zu ±3 l/m³ erzielen. Somit übertrifft man bereits die Probenschärfe beim Darren mit einer zusätzlich erheblichen Zeitersparnis von etwa 90 %. Gerade bei der Überwachung der Herstellung von Autobahnen, Flugbetriebsflächen oder Tunneln aus Beton kommt es auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der eingesetzten Methoden an. Die Bestimmung des w/z-Wertes für den Frischbeton bedeutet im Arbeitsalltag der Baulabore und Überwacher typischerweise einen großen zeitlichen Aufwand. Mit der neuen Generation des Messgerätes werden nun weitere Referenzmesspunkte verteilt über den kompletten Bereich der Dielektrizitätskonstanten verwendet und die Ausgleichsgerade durch eine Polynomkurve fünften Grades ersetzt. Das ist möglich, da das patentierte Imko Messprinzip seine Messungen über den vollständigen Bereich der dielektrischen Permittivität (Luft = 1 bis Wasser = 81) abbildet. Das ist gegenüber anderen Technologien laut Herstellerangabe ein Alleinstellungsmerkmal und erzeugt hohe Messgenauigkeiten.

Dies macht auch anspruchsvolle Kunden wie Gebro Oegmen, Bereichsleiter Technik bei Beton Kemmler in Tübingen, zufrieden: „Genau das richtige Gerät – das geben wir nicht wieder her. Referenzmethoden nehmen im Vergleich viel Zeit in Anspruch; das Sono-WZ liefert die gleichen Messwerte dagegen im Handumdrehen.“

CONTACT

Imko Mikromodultechnik GmbH

Am Reutgraben 2

76275 Ettlingen/Germany

+49 7243 59210

www.imko.de

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