Öffentlicher Konsens statt Vorwegentscheidungen

8. Heidelberger Bauforum diskutierte Chancen und Risiken großer ­Projekte

Baukultur im 21. Jahrhundert ist Dialogkultur. Zumindest sollte sie es sein.

Offen, transparent und auf Augenhöhe: So erwartet die Öffentlichkeit die Planung großer Projekte. Doch dieser neue Anspruch auf Partizipation und Mitgestaltung scheitert noch viel zu oft an traditionellen Verfahrensmustern und veralteten Beteiligungsformen der Öffentlichkeit im städtischen Planungsprozess. Es stellt sich somit die Frage: Wie können bei komplexen Planungsprozessen aus Gegensätzen Gemeinsamkeiten entstehen? Wie können unterschiedliche Vorstellungen in einer „Sprache“ kommuniziert und zusammengeführt werden?

Diese und weitere Fragen zu Chancen und Risiken von großen Projekten diskutierten die Teilnehmer des 8. Heidelberger Bauforums am 21.  und 22. September 2011. „Große Projekte! Smart is beautiful – Stadtumbau, Konversion, Masterpläne“ lautete der Titel der Veranstaltung, zu der rund 250 Entscheider aus den unterschiedlichen Bereichen des Bauens ins Portland Forum nach Leimen kamen. Zehn hochkarätige Experten betrachteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln, indem sie Denkanstöße gaben, neue Trends präsentierten und städtebauliche Konzepte und Visionen vorstellten.

 „Heute gibt es...

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