VHV-ANLAGENBAU

Seit 25 Jahren in allen Bereichen der Gurtfördertechnik unterwegs

Seit nunmehr 25 Jahren ist der Mittelständler VHV Anlagenbau aus Hörstel in allen Bereichen der Gurtfördertechnik unterwegs und zählt insbesondere im Segment der Steilfördertechnik mit Glattgurten zu den internationalen Marktführern. Dabei bilden exakte, modulare und flexible Systembauteile die Grundlage für verschiedenste fördertechnische Varianten. Nachdem bisher Betonfertigteil-, Stein- und Plattenhersteller mit zahlreichen Rohstoffen VHV Doppelgurtfördertechnik schätzten, sind nun für alle Betonproduzenten die Sandwichsysteme von großem Vorteil.

Sortenreinheit ist das Stichwort und platzsparende, wartungsarme, wirtschaftliche Lösungen werden bevorzugt. Innerhalb der Bandbreite der Möglichkeiten verweisen unterschiedliche Gestellvarianten für verschiedene Stützabstände bei Gurtbreiten von 200 bis 5.200 mm sowie eine optimale Raumausnutzung durch geringe Bauhöhen und Längen – kurz gesagt: die sinnvolle Dimensionierung aller Bauteile, damit auch besonders anspruchsvolle Anforderungen bedient werden können – auf die praxisorientierte Ausrichtung des Herstellers. In diesem Kontext sind auch die einfachen Änderungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, die Montage- und Wartungsfreundlichkeit und die Kompatibilität zu anderen handelsüblichen Komponenten zu bewerten. Kontinuierliche Förderlösungen von VHV sind nicht zuletzt auch deshalb in der Rohstoff- und Baustoffindustrie vielfach zu finden.

In einem aktuell ausgeführten Auftrag wurde die Beschickung der neuen Mischanlage im Betonwerk Stadthagen der Heinrich Niemeier GmbH & Co. KG nach modernsten Maßstäben realisiert. Um möglichst wenig Produktionsausfall zu riskieren, wurde die weitestgehend produktionsbegleitende Erneuerung der Silo- und Mischturmanlage mit Stahlbau, Mehrkammersilo und Bindemittelsilos an einer neuen Position im Werksgelände geplant. Die Kernaufgaben für VHV dabei lauteten: Materialannahme mit Silobeschickung der neuen Betonmischanlage. Dies beinhaltete die Beschickung der neuen Mischanlage inklusive darüberstehendem Mehrkammersilo mit acht Kammern. Ein bestehendes Becherwerk und ein kleineres Silo sollten im Zuge dessen ersetzt werden. Im engen Zusammenspiel mit zwei weiteren bekannten Spezialisten – Thorwesten lieferte den kompletten Siloturm inklusive Stahlbau und Eirich die Misch- und Wägetechnik – wurde VHV für die Erstlagerung der angelieferten Zuschlagstoffe sowie die Dosier- und Steilfördertechnik beauftragt.

Mit Leidenschaft wird Kniffliges einfach

Ein dringlicher Wunsch des Auftraggebers war, den vorhandenen Becherwerkskeller für den Steilförderer und den Tiefbunker mit Abzug zu nutzen, um keine unnötigen zusätzlichen Baukosten zu verursachen. Bestand anfangs dafür wenig berechtigte Hoffnung – Projektanten anderer Hersteller setzten erneut auf die Variante Becherwerk, was zusätzliche bauliche Maßnahmen erfordert hätte – konnte die VHV-Projektplanung diesem Wunsch entsprechen: Durch den diagonal eingebauten Aufgabenbereich eines Doppelgurtförderers und ebenfalls diagonalen Bunkerabzug konnte der vorhandene Platz optimal genutzt werden. VHV-Doppelgurtförderer werden schließlich auf Basis einer patentrechtlich geschützten Technik entwickelt, um auch in schwierigen Einbausituationen eine platzsparende Lösung zur Förderung von Materialien bieten zu können. Projektiert und geliefert wurde der Doppelgurtförderer in S-Form mit Treppenturm. Bei einem Achsabstand von 41.750 mm und einer Gurtbreite von 1.000 mm liegt die Fördergeschwindigkeit bei 1,31 m/s. Der S-Linienverlauf folgt im vorgestellten Fall für 3,4 m
einer Neigung von 12°, richtet sich dann für 30 m zu 90° auf, um schließlich über 8,35 m nochmals 14° einzunehmen.

Neben diesem besonderen Highlight zeichnete der Projektpartner für den Lkw-Aufgabebunker inklusive Stahlbau mit Schichthöhenschieber und dreiseitiger Bunkererhöhung verantwortlich, der in den bauseitigen Keller eingelassen wurde. Ausgekleidet mit verschleißfestem Stahl HB400 und versehen mit teilbefahrbarem Spaltrost sowie Abdeckung fast der Bunker 18,4 m³ an Zuschlägen, ohne den Bunkeraufsatz. Was ein Werk dieser Art noch braucht, sind Gurtförderer. Diese lieferte VHV als Dosiergurtförderer inklusive Fördergutaufgabe mit einem Achsabstand von 1.400 mm bei einer Gurtbreite von 800 mm, um 150 t/h Kies und Sand der Körnung 0/32 mm kontinuierlich zu transportieren. Weiter wurde ein Gurtförderer installiert, der schwenkbar als Drehverteiler an der Turmspitze die verschiedenen Siloeinläufe beschickt. Dafür wurde ein Achsabstand von 3.200 mm gewählt.

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