Manchmal zählt die Größe

Jetzt unterstützt der Investmentfonds CGS mit Sitz in Pfäffikon in der Schweiz also auch die Masa GmbH bei ihrer weiteren Entwicklung. Zuvor war bekannt geworden, dass CGS die Bildung des Verbunds aus den Firmen SR Schindler, Prinzing und Hess Group unter dem Dach der Top-Werk-Gruppe strategisch und finanziell begleitet. ­Parallele in beiden Fällen: Masa ist ein weltweit erfolgreicher Hersteller von Maschinen und Anlagen vornehmlich für die Produktion von Pflastersteinen, Mauerblöcken und Porenbeton; die Unternehmen des Top-Werk-Verbunds haben ebenfalls einen deutlichen Schwerpunkt in den genannten Produktbereichen.

Erklärtes Ziel von Masa und Top-Werk ist gleichermaßen Wachstum. Das ist vor allem in den Schwellenländern zu finden, in den arabischen Staaten, in China und Asien sowie in Russland. Um ihre ambitionierten Ziele kurzfristig umzusetzen, investieren die Regierungen dieser Staaten in den Bau von gewaltigen Fertigteilfabriken. Produktionsmaschinen und -anlagen werden im großen Stil eingekauft, am bequemsten bei einem Allround-Anbieter.

In diesen Kontext passt die Bildung einer weiteren Partnerschaft: 2013 gründete ein Mitglied der Inhaberfamilie des chinesischen Anlagenherstellers QGM auf der Basis der ehemaligen Firmen Besser/Omag und Zenith die Firma Q&G Maschinenbau mit Sitz in der deutschen Stadt Emden und bildete eine strategische Allianz mit QGM. Die Chinesen haben dasselbe Anlagen-Portfolio wie Masa und auch die Top-Werk-Firmen. In China sind sie Marktführer und auf den anderen Wachstumsmärkten verkaufen sie ebenfalls erfolgreich zu einem verlockenden Preis-Leistungsverhältnis. Zudem nutzen sie jetzt geschickt den Abstrahleffekt der Marke „Made in Germany“ ihres neuen strategischen Partners Q&G Maschinenbau. Laut Branchenkennern beobachten die Wettbewerber von QGM diesen Zusammenschluss sehr aufmerksam.

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