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Innovation: OGSiD MMS Software zur Formenverwaltung

Die Betreiber von Betonsteinwerken stehen vor der Herausforderung, eine reibungslose, störungsfreie und planbare Produktion von Betonsteinen zu gewährleisten. Eine wichtige Vorrausetzung dafür ist, die Formen in einem einsatzbereiten Zustand und somit im direkten Zugriff für den Einbau in der Produktionsmaschine zu haben.

Die kostspieligen Formen wechseln ständig ihren Standort und verändern ihren Gebrauchszustand: Nach dem Einsatz in der Maschine werden sie gereinigt und dann eingelagert. Es müssen in gewissen Abständen Sichtprüfungen (Verschleiß-untersuchungen) sowie bei Bedarf Wartungs- und Reparaturarbeiten vorgenommen werden. Wenn die erforderlichen Wartungszyklen nicht eingehalten werden, können kosten- und zeitintensive Schäden entstehen.

Die Verwaltung des Formenbestandes wird derzeit häufig über Excellisten und handgeschriebene Zettel realisiert. Die Dokumentation ist daher oft lückenhaft, stark zeitverzögert und manuell aufwendig. Viele Produktionsverzögerungen lassen sich auf diesen Sachverhalt zurückführen.

Ein zweiter Faktor, der die Verwaltung der Formen enorm erschwert, ist die Schwierigkeit, eine Form eindeutig zu identifizieren. Denn durch die laufende Nutzung in einer schmutzigen Umgebung lassen sich Kennzeichnungen, wie Beschriftungen oder Etiketten, nicht mehr lesen.

Mold Management System

OGS hat aktuell in Kooperation mit der Firma Kobra Formen GmbH aus Lengenfeld eine webbasierte Software entwickelt, die die komplette Formenverwaltungsthematik transparent abbildet und somit die Prozesse innerhalb der Betonsteinwerke nachhaltig optimiert.

Um eine eindeutige Identifikation jeder einzelnen Form zu gewährleiten, stattet der Formenhersteller Kobra seine Formen ab 2018 serienmäßig mit einem RFID-Tag aus. Auch ältere Formen können problemlos und kostengünstig nachgerüstet werden. Jede Form kann im OGSiD MMS mit all ihren technischen Eigenschaften wie beispielweise Formenstammdaten, Wartungszyklen, maximale Taktzahlen, Zuordnung von möglichen Fertigungsprodukten, Bauteilen der Form und Datenblättern angelegt werden. Jedes Formenereignis wird mit speziellen Scannern und einem mobilen Eingabemedium erfasst und direkt in das OGSiD MMS übertragen. Die Software informiert die Anwender proaktiv über anstehende Tätigkeiten mit Hilfe einer Ampelfunktion.

Das System führt den Anwender durch Ein- und Ausbau, Einlagerung sowie Wartungszyklen. Zu jeder Form kann eine lückenlose Dokumentation inklusive Hinterlegung von Bilddaten und Beschreibungen abgelegt werden, welche über eine Historienfunktion jederzeit abgerufen werden kann.

Derzeit befindet sich die Softwareapplikation bei zwei Betonsteinwerken in der Testphase. Zusätzlich werden die mit RFID-Tags ausgestatteten Formen im praktischen Einsatz überprüft.

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