BASF

3D-gedruckte Formen als Alternative zu herkömmlichen Matrizen

BASF präsentierte Mitte September auf der ersten International Conference on Concrete and Digital Fabrication in Zürich in der Schweiz unter anderem die Herstellung von Schalungsformen im 3D-Druckverfahren. Teilnehmer der Konferenz konnten verfolgen, wie BASF-Anwendungstechniker Schalungsformen druckten und damit Betonabgüsse anfertigten. Die Betonadditive und Mörtel von Master Builders Solutions, die zur Füllung von 3D-gedruckten Schalungen optimiert sind, sowie die 3D-Druckmaterialien können bereits heute in Projekten eingesetzt werden.

Der 3D-Druck ist ein additives Herstellungsverfahren, bei dem Werkstücke computergesteuert schichtweise aufgebaut werden. Auf diese Weise lassen sich hochkomplexe Formen erzeugen, darunter auch Schalungen für den Betonbau. Mit 3D-Druck können beispielsweise Schalungen für Wände oder Fassaden mit integrierten Mustern – sogenannte Matrizen – erstellt werden, die ansonsten gar nicht oder nur mit erheblichem Aufwand realisierbar sind.

 

Fast alles ist möglich

In einem Validierungsprojekt zeigt BASF 3D Printing Solutions aus Heidelberg zusammen mit dem Unternehmensbereich Construction Chemicals der BASF und der Innovationsabteilung NOWlab des in Berlin ansässigen 3D-Druckerherstellers BigRep die technische Machbarkeit einer Serie von Schalungskonzepten für Betonguss, die durch einen großformatigen 3D-Drucker hergestellt wurden.

Die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie sind fast unbegrenzt, insbesondere dann, wenn die Schalung komplexere Formen abbilden soll als die heutigen vergleichsweise einfachen Geometrien. „Neben den unzähligen Möglichkeiten der Matrizen bietet sich eine im 3D-Druck gefertigte Schalung zum Beispiel für unregelmäßige oder organische Formen an, oder auch für schwierige Verbindungsstücke“, so Sebastian Dittmar, Leiter der Anwendungstechnik Deutschland bei Master Builders Solutions. „Das Wand- oder Fassadenelement wird gescannt, sodass eine Schalung erstellt und dann exakt im 3D-Drucker nachgebaut werden kann. Auf diese Weise ließe sich im Prinzip jede beliebige Form herstellen“.

Weitere Informationen zu den innovativen Betonzusatzmitteln von Master Builders Solutions stehen unter www.master-builders-solutions.basf.com zur Verfügung.

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