Erfolgsprodukt mit neuen Merkmalen

Der neue Hydro-Mix Sensor

Firma Hydronix gibt die Markteinführung des Hydro-Mix VII  bekannt; hierbei handelt es sich um die nächste Generation des Mikrowellensensors für Mischer und Schneckenförderer. Die offizielle Markteinführung wird anlässlich der vom 2. bis 5. Februar 2010 in Las Vegas stattfindenden Messe „World of Concrete“ erfolgen. Auch in Europa wird der Hydro-Mix VII ausgestellt - und zwar auf der Bauma im April in München.

Aufbauend auf den Erfolg des Hydro-Mix VI zeichnet sich die neue Generation Sensor VII durch folgende vier Merkmale aus:


Neue Signalverarbeitungsfunktionen

Filterung konnte schon immer zu einer Verringerung des von der Anwendung selbst ausgelösten Signalgeräuschs beitragen. So wird beispielsweise vom Sensor zunächst der Werkstoff registriert, anschließend ein Metallblatt und dann eine Luftpore. Die Filterung funktioniert in der Weise, dass dem Sensor bekannt ist, dass es sich bei dem Großteil dessen was er registriert um den Werkstoff handelt und so die Signale außerhalb der „normalen“ Bandbreite ausgefiltert werden. Dies wird in den Fällen immer aufwendiger, bei denen die Identifikation dessen, was als „normal“ gilt, schwieriger wird. Ein Beispiel hierfür ist eine in einem sehr schnellen Planetenmischer aus einem hoch viskosen Mischgut erzeugte Luftpore (als Wirbel wahrzunehmen). Dies fällt insbesondere ins Gewicht, wenn der Mischer nur zu einem Drittel gefüllt ist. In einigen Fällen kann der (Luft-)Wirbel den Mischerboden in nicht unerheblichem Umfang bedecken.

Der neue Hydro-Mix VII wurde gegenüber dem Vorgängermodell zusätzlich durch erweiterte digitale Signalverarbeitungsfilter (DSP) verbessert. Diese werden schon seit vielen Jahren in der Industrie eingesetzt. Die Firma Hydronix hat den Nutzen dieser Filter beim Einsatz in Kombination mit vorhandenen Filterungsparametern entdeckt, um so eine blitzschnelle exakte Rückmeldung zu erhalten. Durch den Einsatz von DSP wird eine Schallabschwächung des Signals bei gleichzeitiger Erhaltung der Reaktionsgeschwindigkeit des Sensors auf veränderte Feuchtigkeit im Werkstoff maximiert. Die DSP Filter können so konfiguriert werden, dass sie mit oder ohne bereits vorliegender Filterungsparameter arbeiten und bieten somit eine neue Größenordnung zur Steuerung des Messsignals. Bei einer Vielzahl von Anwendungen wird eine derartige zusätzliche Steuerungsmöglichkeit nicht notwendig sein. Für schwierigere Anwendungen verfügt das System über ein weiteres Hilfsmittel, das gewährleistet, dass sich der Sensor leicht zur Ausgabe eines der sanftesten und schnellsten Reaktionssignale konfigurieren lässt.

Die wohl bedeutendste Weiterentwicklung beim Hydro-Mix Sensor ist jedoch nicht im Bereich der Digitalverarbeitung zu sehen, sondern vielmehr in einer grundlegenden Veränderung der Messtechnik, um so Feuchtigkeitsdaten aus dem Werkstoff zu generieren. 

Während Werkstoffe mit unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt den Sensor passieren, misst dieser in einer Kombination aus Frequenzverschiebung und Amplitudenwechsel eines abgeschwächten Mikrowellensignals. Früher wurde bei den von Hydronix angebotenen Sensoren die Frequenzverschiebung mit digitaler Genauigkeit gemessen, was ein Alleinstellungsmerkmal bei der Messung von erweiterter Linearität über einen sehr großen Feuchtigkeitsbereich darstellte.

Der neue Hydro-Mix VII verfügt jetzt zusätzlich über die Möglichkeit der exakten Messung der Amplitude eines Mikrowellensignals mittels digitaler Technik. Sowohl Frequenz als auch Amplitude werden unabhängig von einander gemessen, anders als bei einem analogen Sensor, von dem nur kombinierte Signale registriert werden. Diese beiden völlig getrennten digitalen Messungen werden anschließend mittels präziser mathematischer Formeln kombiniert und können zur Abschätzung verschiedener Materialeigenschaften dienen.

Durch die Schaffung einer derartigen Basis für die Signalverarbeitung steht dem Anwender eine größere Auswahlmöglichkeit bei der Konfiguration zur Verfügung. In der Praxis bedeutet dies, dass der Benutzer jetzt eine größere Auswahl bei der Konfiguration eines Sensors hat. Die Hydro-Mix VII bietet eine Auswahl von drei Betriebsarten: den ursprünglichen „Standard“-Modus, der sich für nahezu alle Anwendungen eignet, als auch zwei weitere Modi, die ausgewählt werden, um Empfindlichkeit oder Messbeständigkeit zu erhöhen. Dies erfolgt jeweils in Abhängigkeit der Werkstoff- und Anwendungsbesonderheiten.


Verbesserte Temperaturbeständigkeit

Darüber hinaus hat Hydronix bei der neuesten Version des Hydro-Mix die Temperaturbeständigkeit verbessert. Alle Hydro-Mix VII Sensoren werden während des Produktionsprozesses überwacht und jeder Sensor erhält somit eine eigene individuelle Temperaturregulierung. Hierfür ist die Software entsprechend ausgelegt und ermöglicht so die höchstmögliche Temperaturbeständigkeit für einen Mikrowellensensor.


Neu gestaltete Keramikabdeckung

Der Hydro-Mix VII wurde neu gestaltet und mit einer der stärksten Keramikabdeckungen, die jemals für einen Hydronix Sensor verwendet wurde, versehen. Durch das verbesserte Design könnte ein selten notwendiger Wechsel der Keramik ebenfalls wesentlich leichter und schneller erfolgten.


Zwei Analogausgänge

Jetzt mit einem zweiten analogen Ausgang ausgestattet können von dem Sensor gleichzeitig zwei verschiedene Messungen ausgegeben werden.


Zusammenfassung

Firma Hydronix hat vor 28 Jahren den ersten Mikrowellensensor entwickelt und seitdem stets neue Wege mit der Einführung von digitaler Messtechnik beschritten. Diese Technik findet auch in der jüngsten Generation von Sensoren Verwendung. Diese Sensoren haben sich zu einer vorherrschenden „Industriestandard“ entwickelt und wurden zehntausendfach weltweit eingebaut. ¢


Address/Anschrift
Hydronix Limited
7 Riverside Business Centre
Walnut Tree Close
Guildford
GU1 4UG/United Kingdom
Tel.: +44 1483 468900  
Fax: +44 1483 468919
www.hydronix.com

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