Deutsche Bauindustrie: Leichter Rückgang bei Nachfrage

Die deutsche Bauwirtschaft startet verhalten in das zweite Quartal: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines „Aktuellen Zahlenbilds“ mitteilt, lag der Auftragseingang der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im April um nominal 5,3 % unter dem entsprechenden Vorjahresniveau; im Vergleich zum Vormonat sind die Ordereingänge – saisonal und preislich bereinigt – um 5,2 % zurückgegangen.

Für die ersten vier Monate ergibt sich aber noch ein leichtes Plus von nominal 0,7 %. Für die Branche ist die Entwicklung im April noch kein Grund zur Beunruhigung: Der April-Wert 2014 war der höchste Wert seit 15 Jahren und somit schwer zu überbieten. Das gleiche gilt für den Umsatz, der ein sehr hohes Niveau erreichte – wegen der ausgesprochen guten Witterung im vergangenen Jahr.

Weiterhin positive Signale kamen im April aus dem Wohnungsbau: Die Nachfrage stieg um 0,8 % und der Umsatz lag sogar um 4,4 % über dem Niveau des Vorjahreswerts. Dagegen gab es im Wirtschaftsbau sowohl ein Order- als auch ein Umsatzminus um 5,8 % beziehungsweise 4,7 %. Auch für den Öffentlichen Bau wurden – trotz weiter steigender Steuereinnahmen – Rückgänge ausgewiesen: Der Auftragseingang sank um 7,9 %, der Umsatz um 2,8 %.

 

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