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Innovation: Gegenstrom-Intensiv-Mischer

In jüngster Zeit werden für unterschiedlichste Anwendungen laufend neue Hochleistungsbetone mit besonderen Eigenschaften entwickelt. Bei der Herstellung unterscheiden sich diese gegenüber Normalbeton vor allem dadurch, dass sie andere stoffliche Zusammensetzungen, insbesondere sehr hohe Feinanteile und extrem niedrige W/B-Werte aufweisen. Außerdem besitzen sie andere rheologische Frischbeton-Eigenschaften, wie beispielsweise eine selbstfließende, honigartig klebende Konsistenz.

Die Innovation der neu entwickelten und zum Patent angemeldeten „Mischvorrichtung und Mischverfahren“ (GIM) liegt nun darin, dass den sehr speziellen, mischtechnischen Anforderungen der modernen „Hochleistungsbetone und -mörtel“ entsprechend Rechnung getragen wurde und die in sehr unterschiedlichen Mengen und Aggregatszuständen vorliegenden Einzelkomponenten schnellstmöglich sowie mit optimaler Homogenität in der Gesamtmischung verteilt werden.

Das neue Verfahren bietet die Gewährleistung eines kolloidalen Aufschlusses der flüssigen und der pulverförmigen Mischungsbestandteile sowie der bestmöglichen Feinverteilung der Klein- und Kleinstmengen.

Im Gegenstrom-Intensiv-Mischer wird zuerst aus dem Mischwasser, dem Fließmittel und den pulverförmigen Bindemitteln und Zusatzstoffen ein homogener, kolloidal aufgeschlossener „Bindemittelleim“ hergestellt. Unmittelbar anschließend werden die weiteren, groben und/oder faserigen Mischungsbestandteile in den Mischer dosiert, mit geringstmöglichem Energieaufwand in die „Leimvorlage“ eingerührt und in kürzester Zeit zu einer absolut homogenen Fertigmischung aufbereitet.

Der „GIM“ im Überblick

Die gemeinsam mit E&K-Mischtechnik Manfred Kleimeier entwickelte MAT-Innovation ist in zwei übereinander angeordnete Mischzonen mit unterschiedlichen Funktionen und unterschiedlichem Nutzvolumina aufgeteilt. Der Mischbehälter (Vormischzone) und der Mischtrog (Intensivmischzone) sind U-förmig ausgebildet, parallel übereinander angeordnet und dicht miteinander verbunden. Die beiden Zonen sind durch ein Trennblech mit entsprechenden Durchlassöffnungen räumlich voneinander abgetrennt.

Die unterschiedlichen, im Mischbehälter und im Mischtrog rotierenden Mischwerkzeuge dienen der Homogenisierung (Vormischzone) und dem kolloidalen Aufschluss (Intensivmischzone) der einzelnen Mischungsbestandteile sowie einem ständig zirkulierenden Austausch des Mischgutes zwischen den beiden Zonen.

Bei hoher Drehzahl wird zuerst aus der flüssigen Phase und den pulverförmigen Stoffen ein kolloidal aufgeschlossener „Bindemittelleim“ aufbereitet. Bei Zugabe der weiteren, groben und/oder faserigen Bestandteile steigt die Mischgutreibung und damit das erforderliche Drehmoment an; die Drehzahl wird automatisch reduziert, Die Zuschläge werden somit schonend und ohne unnötigen Energieeintrag in die „Leimvorlage“ eingerührt und in kürzester Zeit zu einer sehr homogenen Fertigmischung verarbeitet.

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