THERMODUR

Funktionshalle für Weingut mit Leichtbeton-Elementen

Anfang 2018 ging für die Brüder May ein Wunsch in Erfüllung. Ihre neue Massivhalle wurde zügig fertiggestellt und stellt nun dringend benötigte Flächen zur Verfügung. „So stellt man sich als Bauherr einen Neubau eigentlich vor“, sagt Peter May. „Zügig und unkompliziert, so wie geplant und besprochen. Das Trio, bestehend aus der Bauunternehmung Burgey, der Firma E.L.F. Hallen und Thermodur, ist eingespielt, das sah man und der Baufortschritt zeigte es auch.“

Geplant wurde der Neubau von dem Architekturbüro Bessai und Klapper aus Kindenheim. Besonders Jennifer Bessai kennt sich als Architektin mit den Wünschen von Winzern und den Besonderheiten der Thermodur-Elemente aus. Denn sie hat schon mehrere Kelterhallen und Weinlager entworfen und auch schon häufig das Thermodursystem empfohlen. Ihre Auftraggeber dokumentieren ihre Zufriedenheit auch damit, dass sie ihr Projekt als Referenzprojekt gern zur Verfügung stellen.

Alles unter einem Hallendach

Das Funktionsgebäude für das Weingut May sollte unter einem Dach mehrere Funktions- und Nutzungsbereiche umfassen. Die rund 85 x 25 m große Halle ist aufgeteilt in den Kelterbereich mit integriertem Laborraum, das Wein- und Flaschenlager, die Weinverkostung, die Sozial- und Sanitärräume und einen umschlossenen Bereich für den Maschinenpark.

Die Thermodur-Wandelemente tragen den einzelnen Funktionsbereichen individuell Rechnung. Dort wo aufgrund von häufigen Reinigungsprozessen, meist mittels Dampfstrahlgeräten, eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht, wurden die Innenseiten der unteren Fertigteile werkseitig von Thermodur mit einem Zementputz beschichtet. Im Rahmen der Fassadenfertigstellung vor Ort wurden die Fugen geschlossen und der komplette Bereich mit einem wasserdichten Anstrich versiegelt.

In den Bereichen mit hoher Geräuschkulisse beließ man die Innenwandseiten der Fassadenelemente mit einer offenporigen Bimsstruktur, sodass die Geräusche maximal absorbiert werden.

Elemente mit Superdämmkern

Zur Abgrenzung des Maschinenparks wurden die Leichtbetonelemente als feuerbeständige Trennwände in einer Wanddicke von 22,5 cm mit einer Feuerwiderstandsdauer von F90 eingebaut. Die sonstigen Trennwände aus Leichtbetonfertigteilen wurden in einer Wanddicke von 20 cm ausgeführt.

Bei den Fassaden, die gegen die Außenluft und das wechselnde Klima schützen, wurden die Elemente mit einer Dicke von 37,5 cm mit integriertem Superdämmkern und einem Wärmedurchgangskoeffizienten U = 0,28 W/m²K gewählt. So wird ein Maximum an Wärmedämmung erzielt, was zu einem ganzjährig ausgewogenen Innenraumklima führt – im Winter kühlt sich der Innenraum relativ langsam ab und im Sommer heizt er sich relativ langsam auf.

Eingebauter Wärmespeicher

Die massiven Leichtbetonfertigteile für die Innenwände wie auch für die Fassade haben noch einen ganz besonderen Vorteil, den der Wärmespeicherung. Dies trägt bei zu einem gleichbleibenden Innenraumklima beziehungsweise einer sich nur langsam ändernden Innentemperatur. Diese Eigenschaft ist „massiven“ Baustoffen wie den Leichtbetonfertigteilen vorbehalten, die bedingt durch ihr Wärmespeichervermögen Wärme in sich aufnehmen und bei kühlerer Witterung wieder an die Umgebungsluft abgeben können. Aufgrund des Wärmespeichervermögens und der Wärmedämmung der Leichtbetonfertigteilelemente vollzieht sich dieser Prozess langsam und unter hoher Abschwächung der Wärmeintensität (Temperaturdifferenz). Diese Verzögerung wird als Phasenverschiebung bezeichnet.

Die Besonderheit wissen Winzer, Obstbauern und auch sonstige landwirtschaftliche Betriebe bis hin zu Abfüllbetrieben und Lebensmittellagerbetreiber zu schätzen.

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Thermodur Wandelemente GmbH & Co. KG

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