Betonrecycling: Bauen statt Deponieren
Bereits jetzt türmen sich auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne meterhohe Schutthalden. Vor drei Jahren wurde mit dem Abbruch des alten, von der Wehrmacht errichteten Gebäudes begonnen. Der Rückbau wird insgesamt 300.000 Tonnen Beton-, Ziegel- und Mörtelreste hinterlassen. Für Andrea Kustermann ist der Schutt ein hochinteressantes Forschungsobjekt. Die Professorin kommt einmal in der Woche auf die Baustelle, um Proben zu nehmen: „In dem Modellprojekt, das vom Kommunalreferat der Landeshauptstadt mit 35.000 Euro gefördert wird, wollen wir herausfinden, wie sich der Beton, der beim Abriss...
