Modernisierung im Pflastersteinwerk pebüso

Neue Silos und Vorsatzmischer von Teka Maschinenbau

Auf 50 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte kann die Teka Maschinenbau GmbH in diesem Jahr zurück blicken. Als Hersteller von Hochleistungsmischern und Mischanlagen hat sich das Unternehmen aus Edenkoben (Rheinland Pfalz) weltweit einen Namen gemacht – mit Hochleistungsmischern für die Baustoffstoffindustrie sowie mit ganzen Mischanlagen. Eines der jüngsten Projekte konnte das Unternehmen im westfälischen Münster bei der Firma pebüso verwirklichen.

Der renommierte Hersteller von Pflastersteinsystemen beauftragte Teka mit der Modernisierung ihrer Mischanlage und der Ergänzung durch einen Teka Hochleistungs-Planetenmischer für Vorsatz- bzw. Farbbeton. Außerdem sollte die Lagerung, Dosierung und Förderung der Zuschlagstoffe umfangreicher und effizienter gestaltet werden.

Silos

Im Frühjahr dieses Jahres lieferte Teka zwei Silogruppen mit jeweils sechs Zuschlagsilos, also mit insgesamt zwölf Kammern. Der Pflastersteinproduzent pebüso hat dadurch die Möglichkeit, zwölf verschiedene Komponenten zu lagern. Eine Besonderheit dabei: Das Betonwerk befindet sich ­direkt am Dortmund-Ems-Kanal und kann sämtliche Rohstoffe über diese Wasserstraße beziehen. Alle zwölf Zuschlagstoffkammern werden mit einem Kran direkt aus dem Frachtraum der Schiffe heraus befüllt.

Unterhalb der Zuschlagstoffsilos werden zwei Wiegebänder zur genauen Verwiegung und zum Transport eingesetzt. Beide Wiegebänder bedienen ein Teka Beschickersystem in Kippkübelausführung. Dabei wurde die Beschickergröße so gewählt, dass nicht nur der neue Teka Vorsatzbetonmischer, sondern auch der bestehende Kernbetonmischer problemlos bedient werden können. Für den optimalen Zugang für Wartungszwecke besitzt das Beschickersystem eine großzügige Wartungsbühne an der Antriebseinheit. Der Beschickerkübel entleert in ein Puffersilo, unter dem sich ein Stichband befindet, welches die Zuschläge über eine Zwei-Wege-Verteilung in beide Mischer befördert.

Mischer

Die Wahl des Vorsatzmischers fiel auf einen Teka Planetenmischer Typ TPZ 750 mit einem maximalen Betonausstoß von 0,5 m3 pro Charge. Dieser Mischer ist mit der einzigartigen, Patent angemeldeten Mischturbine ausgestattet, welche schon seit längerem bei verschiedenen namhaften Betonherstellern im Einsatz ist. Der normale Lieferumfang beinhaltet zusätzlich einen Frequenzumformer für den Hauptantrieb, so kann die Drehgeschwindigkeit der Mischturbine und der weiteren Mischarme optimal an das Mischgut angepasst werden.

Auch während eines Mischzyklus können verschiedene Drehgeschwindigkeiten gewählt werden, z. B. während des Befüllvorganges, während der Trocken- und Nassmischzeit und während des Entleerens. Außerdem ist die Mischturbine durch den speziellen Schwungeffekt im Mischgut besonders gut geeignet für Vorsatz- bzw. Farbbetone sowie für jegliche Sonderbetone, welche für Spezialprodukte benötigt werden. Durch den hohen Materialaufschluss eignet sich die Mischturbine ebenfalls optimal für Mindermengen und damit auch für sehr hochwertige Sonderprodukte. Hauptsächlich kommt die Mischturbine in den Modellen TPZ 375 bis TPZ 1125 der Teka Planetenmischer zum Einsatz. Aber auch als Alternative für einen Mischstern beim TPZ 1500 und TPZ 1875 kann die Mischturbine eingebaut werden.

Bei pebüso wurden die hohen Erwartungen an die neuen Anlagen vollends erfüllt. Die Mischanlage läuft hier in drei Schichten, fast rund um die Uhr, 24 Stunden pro Tag, 7 Tage in der Woche – ohne Probleme! Mit der Modernisierung der Mischanlage im Münsteraner Betonwerk hat die ­Firma Teka Maschinenbau sicherlich ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis ­gestellt, dass sie zu den führenden Ansprechpartnern für anspruchsvolle und maßgeschneiderte Modernisierungen und Umbauten von bestehenden Betonmischanlagen gehört.

Mit 50-jähriger Erfahrung werden zusammen mit dem Kunden optimale Lösungen gefunden, von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme und letztlich dem
„after-sales“ Service.¢

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