Höhere Qualität und weniger Verschleiß
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Abb. 1 Formeinrichtung mit FlexWay.
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Abb. 2 Großformatige, verschleißarme Gleitelemente...
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Abb. 3 Nahezu berührungsloses Eintauchen der...
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Abb. 4 Hoher Verschleiß aufgrund unzentrierten...
FlexWay heißt das weltneue Formengleitsystem der Rampf Formen GmbH. Es minimiert den Verschleiß von Betonsteinformen um ein Vielfaches. Durch den Einsatz dieses neuen Systems, das bei sämtlichen Rampf Pflastersteinformen einsetzbar ist, erhöht sich die Qualität der produzierten Betonsteine deutlich. Zusätzlich wird die Taktleistung erhöht und die Ausschussquote reduziert. Dadurch werden von Form zu Form Kosten gespart.
Ein System, das den Produktionsprozess für Steinfertiger optimiert, macht seit der Präsentation im vergangenen Mai von sich Reden. Wie wir bereits in unserer Ausgabe 06/09 berichteten, stellte das Unternehmen bei der Hausmesse die Weltneuheit FlexWay vor. Das neue Patent wird die Produktion von Betonsteinen weltweit revolutionieren, sind sich die Fachleute sicher. Das ausgeklügelte System wurde in den vergangenen Jahren in der hauseigenen Entwicklungsabteilung der Rampf Formen GmbH konstruiert und mit Partnerunternehmen durch lange Testreihen auf Alltagstauglichkeit geprüft. Das Ergebnis der jahrelangen Arbeit kann sich sehen lassen. Der schwäbische Hersteller verspricht Betonsteinherstellern beim Einsatz des neuen Formengleitsystems eine höhere Taktleistung durch weniger Verschleiß, außerdem eine höhere Produktivität durch weniger Ausschuss bei nachweislich höherer Qualität der Steinoberfläche. Ein System, das darüber hinaus auch keine großen Handlingskosten verursacht.
Es handelt sich hierbei schlichtweg um ein System, bei dem das konventionelle Formoberteil einer Formeinrichtung zweigeteilt wurde. Der obere Teil wird dabei durch die FlexWay Einrichtung ersetzt. Ein großer Pluspunkt ist, dass das modular aufgebaute System mit wenigen Handgriffen auf verschiedene Formoberteile montiert werden kann. Es ist damit bei jeder Art von Pflastersteinen flexibel einsetzbar und mehrfach wiederverwendbar. Auch die maschinenseitige Schnellwechseleinrichtung kann weiter genutzt werden. Die Rüstzeiten für den Formeinbau bleiben also unverändert. Der Einbau der Formeinrichtung erfolgt wie gehabt, jedoch das sonst übliche Einrütteln ist nicht mehr notwendig. Durch die exakte Zentrierung der einzelnen Bauteile werden die Druckstücke und der Formeinsatz geschont. Im Unterschied zu konventionellen Formeinrichtungen bewegt sich nämlich das Formoberteil während der Hauptvibration synchron mit dem Formunterteil. Da im FlexWay mehrere robuste und verschleißarme Gleitelemente eingebaut sind, erfolgt diese Bewegung sehr leichtgängig und kraftlos. Somit wirken keine horizontalen Kräfte zwischen den Formwaben und den Druckstücken. Rückstellkräfte durch horizontal verspannte Schwingmetalle am Formoberteil treten nicht auf. Die horizontale Beweglichkeit des Formoberteils haben die Ingenieure durch eine integrierte Pneumatikbremse gesteuert. Diese löst sich, sobald die Druckstücke in die Formwaben eintauchen. Die Pneumatikbremse schließt sich, sobald die Druckstücke beim Entschalen aus den Formwaben herausfahren. Damit wird stets die aktuelle Position der Druckstücke zu den Formwaben gespeichert und für das berührungslose Eintauchen beim nächsten Takt verwendet. Dies bedeutet, 100%-ige Zentrierung von Takt zu Takt.
Das neue FlexWay-System ist erst seit sechs Monaten im internationalen Vertrieb. Kann aber bereits erste große Erfolge bei Betonsteinproduzenten auf der ganzen Welt aufweisen.
Die Rampf Unternehmensgruppe ist in den wichtigsten Wachstumsmärkten vertreten. Zu den Kunden von Rampf Formen gehören international agierende Konzerne, Verbände und mittelständische Familienunternehmen der Baustoffindustrie. Niederlassungen in den USA, Kanada, der Schweiz, Ungarn, Polen, Mexiko und China spiegeln einen Exportanteil von rund 80% wider.
Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte verspricht das Unternehmen auch für die Zukunft ein kompetenter Partner der Baustoffindustrie zu sein. ¢




